Bergstadt Schneeberg
 
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Gastfamilien gesucht
 
Der gemeinnützige Verein aubiko, welcher interkulturelle Bildungsprojekte initiiert und durchführt, unterstützt ein Schüleraustauschprojekt mit taiwanischen und kolumbianischen Austauschschüler/-innen.
Interessenten können sich sehr gern bei dem unten angegeben Kontakt melden.
   

„Und alles dreht sich“
Mehrere Gründe für einen Museumsbesuch gibt es in den kommenden Wochen in Schneeberg. Zum einen lockt die Weihnachtsausstellung „Und alles dreht sich“ mit Vorführungen eines Heinrici-Heißluftmotors. Zum anderen sind Vorführungen der Erzgebirgischen Dorfkirmes“ geplant. Und auch das Exponat des IV. Quartals zieht die Blicke auf sich. Alle Angebote folgen im Überblick.

25.11.2017 – 21.01.2018
Weihnachtsausstellung: „Und alles dreht sich“
Die Weihnachtsausstellung „Und alles dreht sich“ zeigt in diesem Jahr zahlreiche historische Kettenkarussells, Etagenkarussells und Riesenräder des 19. und 20. Jahrhunderts aus den Beständen des Museums.

29.11., 07.12., 09.12., 10.12., 14.12., 27.12. 2017, 13.30 bis 14.30 Uhr
Vorführung des Heinrici-Heißluftmotors
Ein Heinrici-Heißluftmotor, der einst ein Karussell antrieb, wird an den genannten Tagen vorgeführt. Der Fabrikant Louis Heinrici (1847-1930) produzierte den Motortyp ab 1876 in den „Mechanischen Werkstätten für Präzisionsarbeiten“ in Zwickau.

03.12., 09.12., 10.12., 17.12., 24.12., 25.12., 26.12. 2017, 01.01.2018
Vorführung des mechanischen Heimatberges „Erzgebirgische Dorfkirmes“
Erich Parthey aus Einsiedel schuf diese Alt und Jung begeisternde Darstellung der Dorfkirmes von Einsiedel mit Karussells, Tanzboden, Kasperletheater und über 400 Figuren.

09.12. und 10.12.2017
„Schneeberger Lichtelfest“
In der Adventszeit ist die große Sammlung von Pyramiden, bergmännischen Lichterträgern, Weihnachtsbergen und mechanischen Bergwerken eine besondere Empfehlung. Zum Lichtelfest wird der mechanische Heimatberg „Erzgebirgische Dorfkirmes“ vorgeführt.
Die diesjährige Weihnachtsausstellung „Und alles dreht sich“ zeigt zahlreiche historische Kettenkarussells, Etagenkarussells, Riesenräder aus den Beständen des Museums. Ein Heinrici-Heißluftmotor, der einst ein Karussell antrieb, wird an den genannten Tagen zwischen 13.30 und 14.30 vorgeführt
Die Öffnungszeiten des Museums sind am 09.12.2017 von 10 bis19 Uhr und am 10.12.2017 von 10 bis 17 Uhr.

bis 31.12.2017
Exponat des Quartals: „Die Familienstiftung des Schneeberger Rechtsanwalts und Bürgermeisters Dr. Christoph Pierer (1609-1668) vom 22. November 1667“
Da die Familie Pierer ohne Nachkommen blieb, hatte Christoph Pierer schon 1654 sein Testament und seinen letzten Willen verfasst und im Rathaus hinterlegt. Sein 2. Testament folgte am 22. November 1667 und wurde durch seine Frau am 25. September 1668 an die Rats- und Gerichtsherren der Bergstadt Schneeberg übergeben. Christoph Pierer war evangelisch-lutherischen Glaubens und hatte den Eid auf die Konkordienformel von 1577 abgelegt. Entsprechend seines Glaubens und seinem Stand gemäß wollte er in der St.-Wolfgangs-Kirche zu Schneeberg christlich beigesetzt werden. Mit der Anfertigung der im Testament festgelegten Ausstattungsstücke der Begräbnisstätte ließ er schon zu seinen Lebzeiten beginnen und sah teilweise deren Fertigstellung. Unterhalb der Empore hinter dem Altar sollte seine letzte Ruhestätte sein. Dies legte er im Einvernehmen mit dem Pfarrer, dem Rat der Stadt Schneeberg und dem Gotteskastenvorstehers fest. Als Alleinerbin setzte er seine Ehefrau Maria ein. Sein Testament setzte zahlreiche Geldmittel aus, die aber an eindeutige Bedingungen geknüpft waren. So stiftete er für die Kirche, deren Diener, die Lateinschule und ein Universitätsstipendium für Personen seiner Verwandtschaft.

Öffnungszeiten:
Die regulären Öffnungszeiten des Museums sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Die Öffnungszeiten zum Lichtelfest: am 9.12.2017 von 10 bis19 Uhr und am 10.12.2017 von 10 bis 17 Uhr.
Zu den Feiertagen, den 25.12. und 26.12.2017, ist das Museum 10 bis 17 Uhr zugänglich. Überdies hat das Museum am 24.12. und 31.12.2017 jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Vollsperrung des vorhandenen Gehweges Verbindungsweg Keilbergring – Karl-Liebknecht-Straße
Was: Vollsperrung des vorhandenen Gehweges Verbindungsweg Keilbergring – Karl-Liebknecht-Straße wegen Freiflächengestaltung

Zeitraum: 47. KW bis voraussichtlich Ende April 2018
Baustelle wird aller Voraussicht nach, witterungsbedingt, ab 21.12.17 eingestellt.

Ansprechpartner im Bauamt: Herr Aumüller telefonisch erreichbar unter (03772) 356-120


Kinder erhalten Förderung
Die Grundschule „Hans Marchwitza“ richtet am Dienstag, den 05.12.2017, ab 19 Uhr in ihrer Einrichtung wieder einen Informationsabend zum Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche an. Eltern, deren Kinder jetzt die 2. Klasse besuchen und die sich für dieses Thema interessieren, können sich an diesem Abend über diese Teilleistungsschwäche informieren. Und alle Gäste erfahren, welche Möglichkeiten der Förderung es an der Schneeberger Grundschule gibt,
um Schülern mit einer LRS eine erfolgreiche Schullaufbahn zu sichern.
Die LRS- Lehrer der Schule laden Interessenten ganz herzlich dazu ein.

Jung und Alt begegnen sich in Jáchymov
 
Eine Delegation aus Schneeberg hat unlängst Jáchymov besucht.
Vertreter der Stadt Schneeberg, Senioren und eine Schulklasse der Oberschule haben unlängst die Partnerstadt Jáchymov besucht. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist die tschechische Kommune nun die dritte Partnerschaft der Bergstadt. Das Ziel: ein Verständnis zwischen Bürgern beider Orte zu schaffen.
Auf dem Programm stand während des jüngsten Treffens zum einen der Besuch des Museums in der Königlichen Münze mit der bewegten Geschichte Jáchymovs ab Blütezeit der Silbergewinnung über die Zwangsarbeit in den hiesigen Gruben bis hin zur neuzeitlichen Geschichte der Stadt. Bestandteil war dabei auch die Besichtigung der ausgedehnten Unterkellerungen unter dem Münzhaus. Darüber hinaus lernten Schneeberger Schüler die ortsansässige Grundschule kennen. Den gelungenen Abschluss stellte eine fachkundige Führung durch das Radonheilbad dar, das einen Einblick in das Therapie- und Erholungszentrum von Jáchymov ermöglichte – und zugleich Interesse für die heilenden Quellen aus den Tiefen der Erde weckte. Diese Aktivitäten werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Die gemeinsamen historischen Wurzeln und Interessen von Schneeberg und Jáchymov sind Grundlagen für die angehende Zusammenarbeit. Zugleich kandidieren beide Städte als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři für den UNESCO-Welterbetitel. Wie sich mit dem Besuch gezeigt hat, werden Kontakte nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene geschlossen. Zwischen Vereinen, Schulen und Institutionen sollen zukünftig enge Kontakte und Freundschaften entstehen – und damit ein weiterer Beitrag zum friedlichen und verständnisvollen Zusammenleben der Menschen verschiedener Regionen Europas geleistet werden.
   
Schneeberger Wände werden bunt
Am Garagenkomplex an der Bruno-Dost-Straße in Schneeberg wird es bunt: Denn zukünftig ist es Sprayern erlaubt, sich auf den Flächen kreativ zu verwirklichen. Dazu gibt es feste Regeln, die per Aushang in einem Schaukasten erläutert werden. Demnach ist es zwischen 9 und 21 Uhr möglich, Motive und Bilder auf die Wand zu sprühen.
Die Eröffnung der ersten „Wall of Fame“ in Schneeberg soll gebührend zelebriert werden. Daher sind Interessierte sowie Vertreter aller Medien am 28. Oktober zum Live-Graffiti mit Musik herzlich an den Garagenkomplex eingeladen.
Wer such mit Graffiti-Technik noch nicht auskennt, es aber gern mal versuchen will, ist herzlich willkommen – für Anfänger gibt es eine sogenannte Rookie-Zone zum Ausprobieren. Zudem ist am 28. Oktober ein Schnupper-Kurs für Einsteiger geplant, von 14 bis 16 Uhr, ehe die Auftaktveranstaltung gegen 18 Uhr endet.
Hunger und Durst muss keiner fürchten – für Verpflegung ist gesorgt.


Zwei neue Gesichter im Rathaus Schneeberg
 
Anne Eberlein und Stefan Unger sind die zwei neuen Mitarbeiter im Schneeberger Rathaus. Foto: Stadtverwaltung
Im Schneeberger Rathaus haben vor wenigen Tagen zwei neue Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen: Anne Eberlein und Stefan Unger. Beide machen sich für einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt der Bergstadt stark – mit Blick auf unterschiedliche Bereiche.

Anne Eberlein
ist seit dem 01.September 2017 Schneebergs Koordinatorin für Tourismus/UNESCO-Welterbe SchneeBERGer Tourismus vernetzt und wirkt in dieser Position mit an der Gesamtkonzeption für das UNESCO-Welterbeprojekt „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“. Zentrale Aufgabe für sie wird es sein, ein Marketingkonzept zu erstellen und touristische Anlaufstellen für Schneeberg als zukünftige Welterbe-Stadt zu entwickeln und zu etablieren. Die junge Frau aus Schneeberg absolvierte ihren Bachelor und ihren Master an der Hochschule Mittweida. Ihre Bachelorarbeit befasste sich mit der Entwicklung eines touristischen Konzepts. Diese schrieb sie in Zusammenarbeit mit den Kultur-, Tourismus- und Messebetrieben (Kultour Z. GmbH) in Zwickau. In ihrer Masterarbeit hat sich Anne Eberlein dem Thema Weiterbildung gewidmet und ein Trainingskonzept für die Carl Zeiss Meditec AG in Jena entwickelt. In ihrer neuen Funktion in der Schneeberger Stadtverwaltung ist sie nun Ansprechpartnerin für alle Themen bezüglich des UNESCO-Welterbes für die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“.
Kontakt: a.eberlein@schneeberg.de / Ruf 03772 356-226

Stefan Unger hat seit 1. Oktober 2017 die Stelle für Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit in der Bergstadt Schneeberg inne. Im Zuge dieser Personalie wird unter anderem der Social-Media-Auftritt der Bergstadt Schneeberg mit Facebook und Instagram aktiv durch ihn betreut. Stefan Unger erwarb sein Diplom an der Berufsakademie Dresden und arbeitete danach bei einem Konzern in der ITK-Branche – unter anderem als Schulungsleiter und im Vertrieb. zudem ist er bei den Zweitliga-Ringern des FC Erzgebirge Aue aktiv und organisiert diverse Veranstaltungen. In seiner Position des Bereichs Stadtmarketing und Öffentlichkeitsarbeit in der Schneeberger Stadtverwaltung will er künftig stets ein offenes Ohr für Themen der Bürgerinnen und Bürger haben.
Kontakt: s.unger@schneeberg.de / Ruf 03772 356-232

   
Städtepartnerschaften Stadt Schneeberg
 
Schneeberg. Im April wurde der Vertrag über eine Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Jàchymov unterzeichnet. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist das nun die dritte Partnerschaft, welche die Bergstadt Schneeberg geschlossen hat. Nach mehreren intensiven Begegnungen in diesem Jahr, sind nun seit Montag diese Verbindungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner, sowie Gäste unserer Stadt gut sichtbar auf den neuen Schildern an der B93 und der B169 zu sehen – auch als Hinweis, aktiv an der Gestaltung der Partnerschaften mitzuwirken.
   

Schneeberg nimmt Abschied von Egon Günther
 
„Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.“ (Aurelius Augustinus)

Mit Betroffenheit und Bestürzung haben wir vom Tod unseres hoch geschätzten Ehrenbürgers Egon Günther erfahren. Der berühmte Sohn unserer Stadt starb am 31. August 2017 im Alter von 90 Jahren im Kreise seiner Lieben in Berlin-Potsdam. „Wir bedauern zutiefst, dass es uns nicht früher gelungen ist, dieser renommierten deutsch-deutschen Regisseur-Legende die Ehrenbürgerwürde ihrer Heimatstadt zu verleihen“, sagt Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert. „Und wir sind sehr traurig, dass es ihm aufgrund seiner schweren Krankheit in seinem letzten Lebensabschnitt nicht mehr möglich war, seine geliebte Geburts- und Heimatstadt Schneeberg, die ihm so sehr am Herzen lag, noch einmal zu besuchen.“

Egon Günther, Regisseur und Romanautor, ist im Herbst 2016 zum Ehrenbürger der Stadt Schneeberg ernannt worden. Durch seine Krankheit konnte der am 30. März 1927 in Schneeberg geborene und in Berlin lebende Filmregisseur an der Verleihung nicht persönlich teilnehmen. Seine Ehefrau Franziska Günther nahm deshalb stellvertretend die Ehrenbürgerurkunde durch den Bürgermeister der Stadt Schneeberg, Ingo Seifert, entgegen.

Egon Günther stammt aus einer Arbeiterfamilie. Er war gelernter Schlosser und arbeitete als Technischer Zeichner in einem Konstruktionsbüro. 1944/45 nahm er als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in den Niederlanden in Kriegsgefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Nach Kriegsende arbeitete er anfangs als Neulehrer in der Sowjetischen Besatzungszone. Von 1948 bis 1951 folgte ein Studium der Pädagogik, Germanistik und Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig; anschließend war er wieder als Lehrer tätig. Später folgte ein Wechsel ins Verlagswesen. Dort wurde er Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle/Saale. Ab 1958 war er als Dramaturg, Szenarist und Regisseur für das Filmstudio Babelsberg der DEFA tätig; ab 1961 lebte er als freier Schriftsteller und Regisseur in Potsdam-Babelsberg. Seit den Sechzigerjahren trat das schriftstellerische Werk Günthers, der seit 1953 Erzählungen und Romane veröffentlicht hatte, gegenüber der Arbeit für Film und Fernsehen in den Hintergrund. Günther verfasste eine Reihe von Drehbüchern und führte ab 1961 auch selbst Regie bei Spielfilmproduktionen der DEFA. Bereits seit dem Verbot der Märchenkomödie „Wenn du groß bist, lieber Adam“ im Jahr 1965 hatte der Regisseur bei der Verfilmung von Gegenwartsstoffen immer wieder Probleme mit der DDR-Zensur; andererseits waren seine Literaturverfilmungen große Erfolge. Seine Mitarbeit am Drehbuch „Chingachgook, die große Schlange“ blieb ungenannt, lediglich als Autor der (im Film nicht verwendeten) Liedtexte tauchte er auf der Schallplatte auf. Er verfasste auch den Text des Weihnachtsliedes „Sterne über stillen Straßen“. Als ihm 1978 die angeblich nichtrealistische Bildsprache seines Films „Ursula“ zum Vorwurf gemacht wurde, reagierte Günther mit dem Austritt aus dem Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. Er verließ das Land (behielt jedoch den DDR-Pass) und arbeitete nur noch an westdeutschen Film- und Fernsehproduktionen mit. Erst 1990 kehrte er in die DDR zurück. Auch nach der Wiedervereinigung drehte er eine Reihe von Spielfilmen, von denen vor allem „Die Braut“, die Geschichte von Goethes Geliebter und späterer Ehefrau Christiane Vulpius, Aufsehen erregte. Daneben wirkte Günther wieder als Dozent an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er lebte zuletzt mit seiner dritten Ehefrau und seiner Tochter in Groß Glienicke. Egon Günther war Mitglied der SED und des Schriftstellerverbandes der DDR. 2014 wurde er mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin geehrt. (Quelle: Wikipedia)

„Ab kommenden Dienstag, den 5. September 2017, liegt im Rathaus ein Kondolenzbuch aus – für alle, die noch letzte Worte oder einen letzten Gruß an Egon Günther und seine Hinterbliebenen richten wollen“, sagt Bürgermeister Ingo Seifert. Das Kondolenzbuch soll dann zur Trauerfeier, deren Termin bislang noch nicht feststeht, an seine Ehefrau Franziska Günther und seine Familie übergeben werden.

Ingo Seifert: „Egon Günthers Ehefrau Franziska Günther sowie all seinen Anverwandten, Freunden und Wegbegleitern sprechen wir im Namen der Bergstadt Schneeberg unser tiefes und herzliches Beileid aus.“

Egon Günther, Ehrenbürger von Schneeberg, starb am 31. August 2017.
   
Wettbewerb - Gesucht: „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“
Straßenbau unter Vollsperrung
Bautrubel herrscht ab 6. Juni 2017 auf der Lessing- und auf der Pestalozzistraße in Schneeberg. Grund ist eine umfassende Ausbaumaßnahme, bei der Mischwasserkanal, Trinkwasser- sowie Elektroleitungen neu verlegt werden – inklusive der jeweiligen Hausanschlüsse. Ebenfalls erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Zudem erfolgt teilweise der grundhafte Ausbau der Straße. Entlang einiger Abschnitte beider Straßen werden auch die Gehwege grundhaft ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen unter abschnittsweiser Vollsperrung. Der Anliegerverkehr wird Rahmen der Möglichkeiten aufrecht erhalten, genau wie die Zufahrtsmöglichkeit für Not- und Katastrophendienste. Weitere Informationen erhalten die Anlieger über das Bauamt der Stadt Schneeberg oder die Ausführungsfirma. Eine Umleitungsbeschilderung wird ausgewiesen.

Die Baufirma wird im Vorfeld der Arbeiten per Anwohnerinformation über die Rahmenbedingungen informieren und die notwendigen Ansprechpartner benennen. Die Anwohner werden gebeten, die während der Maßnahme angeordnete Verkehrsbeschilderung unbedingt Folge zu leisten, um Behinderungen im Verkehrs- und Arbeitsfluss zu vermeiden.

Die Arbeiten sehen zunächst den kompletten Abbruch der vorhandenen Befestigung aus Bitumen der Straße und der Gehwege vor. Danach folgen Erneuerung des Abwasserkanals, der Trinkwasserleitung sowie der verschiedenen Elektroleitungen samt der neuen Straßenbeleuchtung. Es schließen sich Straßenbauarbeiten inklusive bituminösen Deckenschluss. Hierbei erhält die Pestalozzistraße bis Haus 12 eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter – Folge: Der Gehweg im Bereich ab Haus 2 entfällt. Die Lessingstraße wird in 5,00 Meter Breite ausgeführt und bekommt einen einseitigen Gehweg im Bereich Häuser 2-6.

Ausführende Firma: Fa. GSG Baugesellschaft mbH Lauter
Bauende: bei planmäßigem Ablauf am 30. November 2017

Update:

Komplexmaßnahme Ausbau Pestalozzistraße und Lessingstraße zwischen ZAST (Abwasser), ZWW (Trinkwasser), SWS (Strom und Straßenbeleuchtung) und SVS (Straßenbau) für 2017 beendet, darin beinhaltet,
Fertigstellung Pestalozzistraße komplett per Verkehrsfreigabe am 12.12.2017
Fertigstellung Lessingstraße (außer Deckschicht in Gehwegen) von Einmündung Pestalozzistraße bis ca. Höhe Haus Nummer 4 ebenfalls per Verkehrsfreigabe am 12.12.2017

Fertigstellung Restleistungen Lessingstraße mit Verlegung Trinkwasserleitung, Energie- sowie Straßenbeleuchtungskabeln und Straßenbau bis
voraussichtlich bis Ende Mai 2018



Straßenbau verschiebt sich
Die Ernst-Toller- und die Karl-Marx-Straße in Schneeberg werden jetzt im nächsten Jahr per Komplexmaßnahme zwischen ZAST (Abwasser), ZWW (Trinkwasser), SWS (Strom und Straßenbeleuchtung) und SVS (Straßenbau) ausgebaut werden. Dies ergab eine erneute Ausschreibung der Leistungen mit angepassten finanziellen Mitteln bei allen Partnern.
Ausführende Firma wird die Firma Wohn,-Tief,- und Ingenieurbau (WTI) aus Schwarzenberg sein. Die Arbeiten sollen witterungsbedingt am 24.04.18 beginnen und am 30.11.18 beendet sein.
Nähere Informationen werden vor Baubeginn in Form von Pressemitteilung und Anwohnerinfo erfolgen.



Warum in die Ferne schweifen....
... wenn es auch in deiner Heimatstadt Schneeberg einen Ausbildungsplatz und somit eine Zukunft "drham" gibt!
In dieser Broschüre stellen sich alle Arbeitergeber aus Schneeberg und der unmittelbaren Region vor. Sie werben um junge Leute, die ihre beruflichen Laufbahn in der Wirtschaft und bei Dienstleistern vor der eigenen Haustür beginnen sowie mit Tatendrang, Ehrgeiz und Eifer ins Berufsleben starten wollen. Egal, ob Metallbranche, Gastronomie oder Pflege: Die Auswahl der Jobs ist groß.
Aber lest am besten selbst:

[ Link Ausbildungsbroschüre Schneeberg ]

Bewirb dich jetzt!
... für die Studiengänge Gestaltung oder Musikinstrumentenbau ab dem Wintersemester 2017 an der Angewandten Kunst in Schneeberg als Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Bis 31. Mai 2017 sind Bewerbungen für Bachelor- Masterstudiengang möglich. Die Eignungsprüfung folgt im Juni – nur Mut!

[ Link Bewerbungsinfo ]

Und wer noch ein bisschen mehr Zeit hat, um sich zu entscheiden, sollte sich diese Termine schon mal vormerken:
Die Angewandte Kunst Schneeberg veranstaltet auch 2017 wieder ihre Tage der offenen Tür – und zwar am zweiten Adventswochenende, also Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember.
Am Freitag, 8. Dezember, bietet die FAK Schulen und anderen Bildungsträgern darüber hinaus erneut die Möglichkeit, mit ihren Schülern und Schülerinnen unsere Fakultät zu besuchen. Angeboten werden vielfältige Aktionen, die einen Eindruck vom Studium der Gestaltung und des Musikinstrumentenbaus vermitteln, wie offene Werkstätten, Führungen, Schnuppervorlesungen, Präsentationen (z. B. Modenschauen), Infoveranstaltungen und Gesprächsrunden mit Lehrenden und Studierenden und vieles andere mehr.
Wenn Sie Interesse an diesem informativen und kreativen „Schultag“ an der Angewandten Kunst Schneeberg haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf; wir werden für Sie und Ihre Schüler ein individuelles Programm zusammenstellen.

www.fh-zwickau.de/aks

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
gez. Prof. Dr. Thomas Pöpper
Dekan


Breitbandausbau bekommt auch in Schneeberg neuen Schub
 
Knapp 50.000 Euro für die Bergstadt hat Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (Freie Wähler/Bika) dieser Tage aus Berlin abgeholt. Die Fördermittel dienen einem wichtigen Vorhaben, das dem Stadtchef mithin eine Herzensangelegenheit ist: schnelles Internet für alle. Dazu braucht es einen Breitbandausbau, der professionell geplant sein will. Und genau für diesen ersten Schritt – für Beratungsleistungen durch Fachleute - kann die Stadt Schneeberg nun knapp 50.000 Euro ausgeben.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Zuwendungsbescheid bekommen haben. Das bringt uns in dieser Sache ein ganzes Stück weiter“, sagt Ingo Seifert. Den entsprechenden Antrag hatte die Stadt Schneeberg Ende des vergangenen Jahres beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Die Übergabe des Zuwendungsbescheids gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ erfolgte am 30. März 2017 im Erich-Klausener-Saal des Ministeriums in Berlin.

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes bekommt der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland einen zusätzlichen Schub. „Damit die Landkreise und Kommunen mit unversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund auch Beratungsleistungen, die die Planung und Durchführung solcher Vorhaben und damit die Beantragung von Fördermitteln erleichtern“, sagt Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Weitere Informationen zum Thema Breitbandförderung und zum zuständigen Ministerium gibt es im Internet.
www.bmvi.de 


Bürgermeister Ingo Seifert bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids in Berlin. Foto: Stadtverwaltung
   

ESF-Projekt: Nachhaltige soziale Stadtentwicklung in der Stadt Schneeberg
 
Die Erarbeitung des „Gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes“ (GIHK) für die Stadt Schneeberg wurde abgeschlossen. Durch den Stadtrat wurde das GIHK mit BeschlussR 16-39 am 19.04.2016 bestätigt. Der Förderantrag für das Rahmenprojekt wurde an die Bewilligungsstelle Sächsische Aufbaubank übergeben.
Am 27.12.2016 erhielt die Stadt Schneeberg einen positiven Rahmenbescheid zur Umsetzung des GIHK, welcher den Startschuss für die konkrete Vorbereitung und Umsetzung der zahlreich beantragten Einzelprojekte darstellt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die intensive Mitarbeit zahlreicher Bürger, Vereine und Institutionen, welche zum Gelingen der Konzeption beigetragen haben.

Aktueller Sachstand
Unter den Programmschwerpunkten
  • Informelle Kinder- und Jugendbildung
  • Soziale Integration und Eingliederung in Beschäftigung
  • Lebenslanges Lernen und Bürgerbildung
wurden von zahlreichen Schneeberger Vereinen und Institutionen insgesamt 21 Projektanträge eingereicht. Daraus konnten 9 Projekte ausgewählt werden, welche als Projektvorschläge in das Fördergebietskonzept aufgenommen wurden. Vom Sächsischen Staatsministerium des Innern wurden davon im Rahmenbescheid 7 Projekte als förderfähig eingestuft. Jetzt können die Vorarbeiten zur Umsetzung der Einzelprojekte beginnen. Über den Verfahrensstand werden wir Sie regelmäßig informieren.

[ Gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept ]
   

Job-Cafés in Aue und Annaberg-Buchholz erweitern ihr Angebot
Annaberg-Buchholz/Schneeberg – Mit neuen Öffnungszeiten starten die Job-Cafés der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz ins neue Jahr. Deren Chef Siegfried Bäumler sagt: „Damit stellen wir uns weiterhin auf Stellenwechsler und Pendler ein.“ Da dieser Personenkreis unter der Woche außerhalb des Erzgebirgskreises arbeitet und nur am Wochenende daheim weilt, gibt es nun zusätzliche Öffnungszeiten an Samstagen und Brückentagen, um auch Pendlern die Chance zu geben, sich über Möglichkeiten auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu informieren und vielleicht den passenden Job in der Heimat zu finden. Bäumler: „Wir erweitern unseren Service auch auf tschechische Arbeitssuchende.
Zudem sind Jugendliche eingeladen, das Job Café rege zu nutzen, um bei der Ausbildungssuche erfolgreich zu sein.“
Das Job-Café in Annaberg-Buchholz ist zusätzlich ab sofort jeden letzten Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr erreichbar und an ausgewählten Brückentagen. In Aue, Postplatz 2a, steht das Job-Café jeden Tag im Rahmen der Öffnungszeiten, also auch an allen Brückentagen, und zusätzlich an zwei Samstagen offen. Auch zu den zwei geplanten Pendleraktionstagen Ende 2017 sind beide Job-Cafés „außer Haus“ unterwegs.
Weitere Informationen sowie alle Termine für 2017 sind im Netz zu finden:
www.arbeitsagentur.de/annaberg-buchholz


Anton Günther – Gedenkstein
 
Dem Volksdichter wurden seit seinem 60. Geburtstag über 40 Gedenksteine gewidmet: Die meisten im deutschen und tschechischen Erzgebirge, einige in Nord- und Süddeutschland und sogar in Österreich.
Sie wurden zu unterschiedlichen Zeiten aus unterschiedlichen Anlässen errichtet.
Alexander Böhm hat sich der Aufgabe verschrieben alle diese Gedenksteine zu dokumentieren und ihre Entstehung in den historischen Kontext einzuordnen. Herausgekommen ist ein neues Buch, welches Ende Oktober im Heimatland Sachsen Verlag erschienen ist. Im Buch “Anton-Günther-Gedenksteine” (ISBN: 978-3-910186-94-1) wird auch der Gedenkstein in unserer Stadt vorgestellt.

Interessenten können das Buch für 29,95 EUR zzgl. Versandkosten direkt beim Autor erwerben. Alexander Böhm, Siedlerstr. 17, 09387 Jahnsdorf oder per Mail: alex@kb-online.de


   
Lieblingsplätze für alle – Sachsen fördert Ideen für barrierefreies Bauen
Schneeberg, Dezember 2016 – Um Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Einrichtungen zu bieten – insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich – gibt der Freistaat Sachsen Fördermittel frei. Diese fließen in den Bau barrierefreier Zugänge, ausdrücklich einbezogen: der Gastronomiebereich. Ausgeschlossen von der Förderung sind öffentliche kommunale Gebäude, öffentliche Infrastruktur sowie öffentliche Aufgabenträger.
Sie haben Ideen zur Barrierefreiheit? Dann nichts wie ran an den Antrag und keine Scheu vorm Papiertiger. Alle Pächter/Inhaber/Eigentümer können ihre Idee kurz beschreiben, den Aufwand kalkulieren und beim Landratsamt einreichen. Pro Projekt sind bis zu 25.000 Euro Zuschuss möglich. Es können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gedeckt werden. Wer die Fördermittel erhält, entscheiden Landkreise/kreisfreie Städte in Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Behindertenbeauftragten.
Die Umsetzung des Investitionsprogramms Barrierefreies Bauen 2017 „Lieblingsplätze für alle“ erfolgt im Rahmen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur investiven Förderung von Einrichtungen, Diensten und Angeboten für Menschen mit Behinderung vom 21. Dezember 2015. Im Topf sind insgesamt 2,5 Millionen Euro. Vorschläge werden ab sofort entgegengenommen – und sollten bis spätestens Ende 2017 umgesetzt sein.

http://www.soziales.sachsen.de/lieblingsplaetze.html


Welterbeantrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ geht Anfang 2018 erneut ins Rennen
 
Freiberg (28.11.2016). Zu ihrer 2. Mitgliederversammlung trafen sich heute Vormittag die Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden im Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. in Freiberg. Sie beschlossen, den Anfang dieses Jahres zurückgezogenen Welterbeantrag nach abgeschlossener Überarbeitung bis zum Stichtag 1. Februar 2018 an die UNESCO in Paris einzureichen. Ebenso wurde die neue Antragsstruktur bestätigt, die eine deutliche Reduzierung der Bestandteile auf sächsischer Seite vorsieht.
Seit Anfang Mai hatte es in enger Abstimmung mit dem Internationalen Denkmalrat in Paris (ICOMOS) eine intensive fachliche Auseinandersetzung (Midstream-Prozess) zur Welterbe-Nominierung gegeben. ICOMOS betonte in diesem Prozess die Welterbewürdigkeit des Antrages, regte allerdings auch Präzisierungen in drei Bereichen an:
- Stärkung des Kulturlandschaftsansatzes in der Nominierung durch die Zusammenfassung von Bestandteilen,
- Konzentration auf die Epochen und das Verfahren des Erzbergbaus im Abgrenzung zu vergleichbaren Bergbaukulturlandschaften weltweit sowie bei der Objektauswahl und
- Präzisierung der Beschreibung des sog. „außergewöhnlichen universellen Wertes“ (OUV) im Welterbeantrag durch die stärkere Bezugnahme auf wissenschaftliche, technologische und verwaltungsseitige Errungenschaften des erzgebirgischen Montanwesens.

Ausgehend von den Ergebnissen des Midstream-Prozesses und den vorliegenden Empfehlungen von ICOMOS haben die sächsischen und tschechischen Antragsteller gemeinsam eine neue Struktur erarbeitet, die in der heutigen Mitgliederversammlung vorgestellt und bestätigt wurde.

Die neue Struktur umfasst im Kern folgende Punkte:
1. Durch die Zusammenfassung räumlich und funktional in Verbindung stehender Bestandteile sowie die Herauslösung von Bestandteilen, die nicht unmittelbar mit dem Erzbergbau sowie den bergbaulichen Prozessen bzw. Bergbaulandschaften verbunden sind, wird die Gesamtanzahl der sächsischen Bestandteile von ehemals 79 auf ca. 20 Bestandteile reduziert.
2. Die auf Grundlage der ICOMOS-Empfehlungen aus dem Welterbeantrag herausgelösten Bestandteile (darunter u.a. Objekte der Bergbaufolgeindustrien, Schlösser ohne direkte Verbindung zum Bergbau sowie Objekte des Kalk- und Kaolinabbaus) werden als „assoziierte Bestandteile/Objekte“ in die Präsentation der künftigen UNESCO-Welterbestätte „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ eingebunden und in den Nominierungsunterlagen als potentielle Erweiterungsvorschläge gelistet.

„Es ist uns gemeinsam mit ICOMOS International, den tschechischen Projektpartnern und dem Freistaat Sachsen gelungen, die fachlichen Hinweise und Empfehlungen aus dem Midstream-Prozess in die neue Struktur des Welterbeantrags einzubeziehen und diesen damit weiter zu stärken. Besonders freut es mich, dass wir eine Lösung gefunden haben, die alle Städte und Gemeinden, die den Antragsprozess von Anfang an unterstützt und finanziert haben, in die künftige Mitarbeit und Präsentation der ,Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří` als Weltkulturerbe einbindet. Wichtig ist, dass die Erzgebirgsregion mit diesem Projekt weiter an einem Strang zieht. Ich bin überzeugt, dass wir dann 2019 mit dem UNESCO-Welterbetitel den Lohn für unsere Mühen erhalten werden!“
, so Landrat a. D. Volker Uhlig für den Landkreis Mittelsachsen, der dem Welterbeverein vorsteht.

Der von der Mitgliederversammlung bestätigte Zeitplan sieht vor, dass der grenzübergreifende UNESCO-Welterbeantrag bis spätestens 31. Mai 2017 fertiggestellt wird und nach Bestätigung der Mitgliederversammlung im Juni 2017 über die Kultusministerkonferenz der Länder bis zum Stichtag 1. Februar 2018 bei der UNESCO eingereicht wird. Nach dem offiziellen Verfahren entsprechend der Welterbe-Richtlinien würde nach dem Prüfverfahren eine Entscheidung im UNESCO-Welterbekomitee im Sommer 2019 fallen.

Kontakt
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Hr. Matthias Lißke
Geschäftsführer
Telefon: 03733 145 101
E-Mail: kontakt@wfe-erzgebirge.de


   

Egon Günther ist Ehrenbürger der Stadt Schneeberg
Egon Günther (Archiv) - Quelle: >defa-stiftung.de<
Ingo Seifert und Franziska Günther - Quelle: >freie-presse.de<

Egon Günther, Regisseur und Romanautor ist zum Ehrenbürger der Stadt Schneeberg ernannt worden. Durch seine Krankheit konnte der 1927 in Schneeberg geborene und jetzt in Berlin lebende Filmregisseur an der Verleihung nicht persönlich teilnehmen. Seine Ehefrau Franziska Günther nahm stellvertretend die Ehrenbürgerurkunde durch den Bürgermeister der Stadt Schneeberg, Ingo Seifert, entgegen.

Weiterführende Links:

MDR Videobeitrag ]
MDR Textbeitrag ]
Artikel Freie Presse ]





 
Der demografische Wandel stellt den Freistaat Sachsen vor enorme Herausforderungen. Das Durchschnittsalter wird bis zum Jahr 2025 im gesamten Freistaat auf über 50 Jahre ansteigen.
Im gesamten Freistaat Sachsen wird diese Altersgruppe in den nächsten 15 Jahren von 26 auf 35 Prozent wachsen.
Diese prognostizierten Entwicklungen verdeutlichen eindringlich den Bedarf an Versorgungs- ­und Betreuungsstrukturen und die Notwendigkeit von Angeboten für die alternde Gesellschaft, besonders im ländlichen Raum. Daher wurden durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zwei Maßnahmen für die Bürger des Freistaates Sachsen initiiert:

„Alltagsbegleiter für Senioren" und „Nachbarschaftshelfer"

Mit diesem Schreiben möchten wir, die Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und niedrigschwellige Angebote, die Möglichkeit nutzen, Ihnen diese zwei Projekte vorzustellen.

Alltagsbegleiter und Nachbarschaftshelfer ermöglichen den Verbleib unterstützungsbedürftiger Senioren beziehungsweise pflegebedürftiger Menschen in der eigenen Häuslichkeit und die Entlastung der Angehörigen oder sonstiger nahestehender Personen. Die Koordinierungsstelle ist ansässig bei der Heim gemeinnützigen GmbH und im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz tätig. Unsere Aufgabe ist es, die Bürger im Freistaat Sachsen umfassend über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Helfern zu informieren und, Interessierte über die Möglichkeit einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu beraten.

Ihre Ansprechpartnerinnen Frau Bianka Linz und Frau Kerstin Hunger stehen Ihnen von
Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 0371- 91 89 84 619 für alle Fragen rund um die Projekte gern zur Verfügung.

Detaillierte Infos zum Nachlesen finden Sie unter:  www.alltagsbegleitung-sachsen.de

Infoflyer gibt es hier zum download:

Infoblatt Alltagsbegleiter ] [ Flyer ]

[ Infoblatt Nachbarschaftshelfer ] [ Flyer ]

   

Wohnungsangebote für Polizeischüler
Zum 1. September 2016 werden wieder ca. 200 Polizeischüler ihre Ausbildung in der Außenstelle der Polizeifachschule Chemnitz in der ehemaligen Jägerkaserne der Bundeswehr in Schneeberg aufnehmen. Da im Gelände der Polizeifachschule derzeit keine eigenen Wohnunterkünfte angeboten werden können, sind die Anwärter auf außerhalb gelegene Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit den zwei Großvermietern, der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH und der Schneeberger WOHNUNGS-Genossenschaft e. G. können sich alle Interessenten für entsprechende Wohnungsangebote ab sofort unter der Angabe ihrer Kontaktdaten bei Herrn Udo Fankhänel unter folgendem Kontakt melden:

Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH
Herr
Udo Fankhänel
Kundenbetreuer und Vermietung
Seminarstraße 37
Tel.-Nr.: 03772 390916
E-Mail: u.fankhaenel@wohnbau-schneeberg.de

Über Herrn Fankhänel erhalten die Interessenten Informationen zu den Angeboten und der weiteren Vorgehensweise. Ferner kann hier auch der Kontakt zu privaten Anbietern hergestellt werden, die über Wohnungsangebote verfügen.

Information der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH
Buslinie hält auch am Bergarbeiterkrankenhaus

Werte Fahrgäste,

am 21. März 2016 wird am Bergarbeiter-Krankenhaus Schneeberg das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Betrieb genommen. Als Serviceleistung für unsere Fahrgäste, nimmt der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH dies zum Anlass, zusätzlich die Haltestelle „Am Krankenhaus“ Schneeberg mit dem ÖPNV zu bedienen. So werden die Linien 362 Aue-Schneeberg-Aue und 364 Bad Schlema-Schneeberg-Neustädtel-Lindenau bei ausgewählten Fahrten die Haltestelle am Krankenhaus bedienen. Die Fahrzeiten sind unterhalb dieses Artikels, sowie an der Haltestelle „Am Krankenhaus“ direkt nachzulesen oder telefonisch unter 03771 2466354 zu erfragen.

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Kulturzentrum
 
   
Fachkräfteportal Erzgebirge
 
   
Städtebund Silberberg
   
       
Hier stellt sich der Städtebund Silberberg vor. Sie erhalten Informationen, Links und Kontaktdaten zu den beteiligten Städten und Gemeinden und erfahren mehr über die Gründung und Organisationsstruktur bis hin zu den Ergebnissen der Zusammenarbeit des Städtebundes Silberberg.

 
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