Bergstadt Schneeberg
 
Aktuelle Infos
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Zukunft Westerzgebirge e.V.
Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie 2014-2020
am 21.September 2017 wurden neue Aufrufe zur Einreichung von LEADER-Vorhaben gestartet.
Die Einreichefrist dieser Aufrufe endet am 01. Dezember 2017 um 10:00 Uhr.

Folgende 5 Maßnahmen stehen zur Auswahl:

A11 - Schaffung von Wohnraum in dörflicher Bausubstanz
A13 - Bauliche Investitionen für nichtgewerbliche Grundversorgungseinrichtungen
B13 - Unterstützung privatwirtschaftlicher Initiativen für dorftypische/traditionelle Gewerbe,
          Handwerk, Dienstleitungen und Versorgung
B21 - lnvestive Vorhaben zum Landtourismus
Z21 - Etablierung innovativer Kommunikationssysteme für die Entwicklung und Verbesserung von
         Partnerschaften

Ausführliche Informationen zu den Aufrufen finden Sie zudem auf unserer Homepage unter
www.zukunft‐westerzgebirge.eu/aufrufe

Infoblatt zum Download



Städtepartnerschaften Stadt Schneeberg
 
Im April wurde der Vertrag über eine Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Jáchymov unterzeichnet. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist das nun die dritte Partnerschaft, welche die Bergstadt Schneeberg geschlossen hat. Nach mehreren intensiven Begegnungen in diesem Jahr, sind nun seit Montag diese Verbindungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner, sowie Gäste unserer Stadt gut sichtbar auf den neuen Schildern an der B93 und der B169 zu sehen – auch als Hinweis, aktiv an der Gestaltung der Partnerschaften mitzuwirken.
   





Hinweis des Landratsamtes Erzgebirgskreis auf die Auszeichnungspflicht von Waren im Einzelhandel
Überprüfungen des Sachgebietes Polizei-und Gewerberechtes Landratsamt Erzgebirgskreis haben ergeben, dass es immer wieder Mängel bei der Angabe von Preisen im Einzelhandel gibt. Auf diesem Weg möchten wir Sie darauf hinweisen, dass auch Waren, die in Schaufenstern oder Schaukästen, auf Verkaufsständen oder in sonstiger Weise innerhalb oder außerhalb des Verkaufsraumes sichtbar ausgestellt werden, nach § 4 Absatz 1 Preisangabenverordnung - PAngV durch Preisschilder oder Beschriftung der Ware ausgezeichnet werden müssen. Jede Ware sollte so mit einem Preis versehen werden, dass dieser für die Kundschaft leicht ersichtlich, sofort richtig erkennbar und deutlich lesbar ist. Wir möchten Sie bitten das Dekorieren der Schaufenster im Hinblick auf die kommende Adventszeit zum Anlass zu nehmen, die fehlenden Preisauszeichnungen vorzunehmen.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: Landratsamt Erzgebirgskreis
Sachgebiet Polizei und Gewerberecht
Herrn Volker Sela, Tel 03733/8315174
E-Mail: volker.sela@kreis-erz.de

LEADERgramm Westerzgebirge
Infobrief als PDF zum Download ]

  • LEADER-Akteure auf Tour
  • LEADER-Projekte und Termine
  • Aktuelle Aufrufe
 
       

Vorhaben im Rahmen der LEADER Entwicklungsstrategie
 
Die Stadt Schneeberg realisiert im Jahr 2017 folgende nach Förderrichtlinie
LEADER - RL-LEADER/2014 beantragte bzw. bewilligte Maßnahmen:

  • "Gemeindeamt im neuen Gewand" --> Sanierungsarbeiten und Barrierereduzierung im ehemaligen Gemeindezentrum Lindenau
  • "SchneeBERGer Tourismus vernetzt" --> Schaffung eines Arbeitsplatzes im Bereich Tourismus/UNESCO
  • "Leidenschaft Bergbau" --> Erarbeitung eines touristischen Entwicklungskonzeptes
  • "Zweite Westerzgebirgische Leistungsschau"

   

IHK bittet Mieter und Vermieter um Auskunft
Sie haben Gewerberäume gemietet oder vermietet? Für die Übermittlung realistischer Mieten und die Erhöhung der Markttransparenz benötigt die Industrie- und Handelskammer Chemnitz die Unterstützung auch von Schneeberger Mietern und Vermietern! Gefragt wird nach den in den Jahren 2016 und 2017 vereinbarten Mieten.
Gesucht? Gefunden! Der erste Gewerbemietspiegel für den IHK-Bezirk Chemnitz erschien im Sommer 2016. Damit war der erste Schritt zu einer größeren Transparenz im gewerblichen Vermietungsmarkt durch Marktbeteiligte selbst getan. Wie dringend verlässlich Daten benötigt werden, zeigen die mehr als 180 Abrufe seit der Veröffentlichung des Mietspiegels.
Für das Jahr 2018 ist eine Neuauflage vorgesehen. Es wird eine breit gestreute und belastbare Datenbasis für alle Gewerbeflächen und möglichst viele Orte benötigt.
Gemeinsam mit dem IHK-Arbeitskreis Immobilienwirtschaft bittet die IHK Chemnitz deshalb die Eigentümer, Asset-Manager bzw. Verwalter von gewerblich genutzten und vermieteten Objekten sowie die Mieter um Übermittlung der 2016/2017 vereinbarten Mieten.
Den beschreibbaren Erhebungsbogen sowie die dazugehörigen Erläuterungen finden Sie unter www.chemnitz.ihk24.de/Gewerbemietspiegel

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: IHK Chemnitz
Solveig Pilenz, Tel 0371/6900-1322
E-Mail: solveig.pilenz@chemnitz.ihk.de


Wettbewerb - Gesucht: „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“
Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Schneeberg
Die Stadtverwaltung Schneeberg steht auch zwischen den Feiertagen für die Belange ihrer Bürgerinnen und Bürgerzur Verfügung. Vom 27. Dezember bis zum 29. Dezember 2017 und dann wieder ab dem 2. Januar 2018 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar.
Das Bürgerbüro wird wie gewohnt, auch im neuen Jahr an jedem Samstag eines Monats, also erstmals am 6. Januar 2018 von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr öffnen.
Die Öffnungszeiten der Verwaltung in Verbindung mit der zusätzlichen Sprechzeit des Bürgerbüros an jedem ersten Samstag im Monatsollen besonders den Schneeberger Einwohnern, die aus Gründen der Berufsausübung oder der Ausbildung während der Arbeitswoche nicht in Schneeberg weilen, oder gleichgestellten Personen die Möglichkeit geben, behördliche Belange zu klären.

Schneeberg sammelt für neue Kaue
 
Jahrelang war sie Markenzeichen des Schneeberger Weihnachtsmarkts: die Kaue. Eine neue Kaue ist nun in Planung.
Sie war einst Markenzeichen und Eingangstor des Schneeberger Weihnachtsmarkts: die Kaue als Sinnbild für die hiesigen Bergbautraditionen. Bis sie verschwand. Nun wird der Ruf nach diesem Alleinstellungsmerkmal im Advent immer lauter. Dafür bittet die Stadt weiterhin um Spenden.

Bürgermeister Ingo Seifert: „Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wünschen sich seit langem wieder eine neue Kaue auf dem Schneeberger Weihnachtsmarkt. Die Vorbereitungen dazu sind im vollen Gange, jedoch werden dazu zirka 20.000 EUR benötigt.“ Die Finanzierung soll allein durch Spenden erfolgen. Bisher konnten 8.584,00 EUR an Spenden mit Genehmigung des Stadtrates eingenommen werden. „Jeder, der dieses Projekt der Schneeberger für ihre Stadt unterstützen möchte, kann sich mit einem finanziellen Beitrag gern an dieser Idee beteiligen“, so Ingo Seifert weiter. „Wenn auch Sie möchten, dass wir zur Eröffnung des Schneeberger Weihnachtsmarktes 2016 gemeinsam eine neue Kaue einweihen können, würde ich mich über Ihre finanzielle Unterstützung sehr freuen.“

Spenden kann man aufs Konto DE31 8705 4000 3818 4010 20 bei der Erzgebirgssparkasse mit dem Verwendungszweck „Spende für Kaue“. Wer es wünscht, erhält von der Stadt eine Zuwendungsbescheinigung. In diesem Fall müssen Spender ihren Namen und die vollständige Adresse unter dem Verwendungszweck mit angeben.
   

Gegen das Vergessen – Ein Gespräch mit der Zeitzeugin Frau Alodia Witaszek
Aus den Jahren der Germanisierung der polnischen Kinder. Der Diebstahl ihrer Kindheit.
Schneeberg. Im Rahmen der Unterrichtsarbeit im Fach Geschichte Klasse 8 hatten Schüler der Oberschule Bergstadt Schneeberg am 11.05.2016 die Gelegenheit, mit der Zeitzeugin Frau Witaszek und ihrer Begleiterin Frau Möhn ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wurde durch das Projekt „Zeitzeugengespräche“ vom sächsischen Kultusministerium und dem Maximilian-Kolbe-Werk ermöglicht. Ein Ziel der Bildungsarbeit der Geschichtslehrerin Frau Kaufmann war es, dieses Angebot zu nutzen, um aus erster Hand über die NS-Zeit zu informieren. Überraschenderweise meldete sich an diesem Tag auch noch eine Rundfunkreporterin vom MDR 1 an, um über diese Veranstaltung zu berichten und noch am gleichen Tag einen Beitrag dazu zu senden.
Frau Möhn informierte über das Anliegen des Maximilian-Kolbe-Werkes zur Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk und den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas. Die Zeitzeugin Frau Witaszek berichtete sehr anschaulich und nachvollziehbar über ihre Lebensgeschichte und den Leidensweg ihrer geraubten Kindheit, den das NS-Regime zu verantworten hatte. Vielen war unbekannt, dass polnische Kinder in Jugendverwahr-Lagern eingesperrt wurden. Diejenigen, die als „rassenützlich“ galten, wurden arisiert und deutsche Familien bekamen sie als „Geschenk des Führers“ zur Adoption.
Ein Großteil der Schüler wirkte nach dem Vortrag sehr nachdenklich. Sie ergriffen rege die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das zeigt, wie wichtig es ist, Zeitzeugen als authentische und vor allem emotionale Quelle einer Zeit der Menschenverachtung und Diktatur in die Geschichtsarbeit einzubeziehen. Eine Quelle, die langsam versiegt.
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